Im Vergleich zu vielen anderen Städten kann sich Lüdenscheid mittlerweile durchaus sehen lassen. Alle jetzt kurz vor dem Abschluss stehenden Projekte sind in den Jahren 1999 bis 2004 von der CDU angestoßen worden. Die Innenstadt hat durch die neuen Plätze und auch durch den Allen-Neubau enorm an Attraktivität gewonnen. Stadtentwicklung muss aber weiter gehen. Deshalb ist es ungemein wichtig, die weitere Entwicklung nicht aus den Augen zu verlieren. Im Laufe der nächsten Jahre sollte auch die untere Wilhelmstraße angeglichen werden. Pflaster und vor allem die Beleuchtung sind erneuerungsbedürftig.



Ja, vielleicht sollte man wieder China-Granit für mehre Millionen Euro kaufen, obwohl es bessere, besser zu saniererene Steine gibt.
Frau Gabler, ich habe eine Frage: Was wollen sie denn gestalten?
Man sollte nicht nur sagen, es muss gestaltet werden, sondern auch ein Konzept veröffentlichen.
Zu Alice Reismatz
Was den China-Granit angeht, so sind Sie dem penetranten Versuch der SPD aufgesessen, den China-Granit als “Millionenprojekt” zu verkaufen. Der chinesische Granit war und ist der preiswerteste und, wie in den Ausschüssen von allen Parteien beschlossene, auch bevorzugte Belag, der auf den Plätzen verlegt werden konnte. Zu diesem positiven Votum trug auch eine Besichtigung der Fußgängerzone von Bremerhaven, übrigens nicht auf Kosten der Stadt Lüdenscheid, bei.
Ich möchte auch in Zukunft die Entwicklung meiner Heimatstadt mitgestalten. Konzepte werden dann in Zusammenarbeit Stadtverwaltung/Politik erarbeitet, wenn es an der Zeit ist.
Ja, wir haben eine attraktive Innenstadt. Denken wir mal zehn Jahre zurück. Es hat sich sehr viel verändert, und zwar zum Positiven. Es gibt jetzt schöne Plätze (Sternplatz, Rathausplatz, Rosengarten) mit vielen Cafes und Kneipen. Man kann sich wohl fühlen. Warum muss der Lüdenscheider immer alles so mies sehen? Ein “da kannze nich meckern” ist doch schon das größte Lob in dieser Region. Ich bin Wahl-Lüdenscheider und fühle mich hier wohl. Als Anregung für die nächste Wahlperiode: Die Altstadt ist wunderschön und muss noch aus ihrem Dornröschen-Schlaf wachgeküßt werden. Ist die CDU der Prinz, der sie küssen kann? Es würde mich freuen!
Das Konzept heißt der Stadt wieder Orte positiver Identifikation zu geben. So vor Allem an den Punkten, wo die Stadt auch die Einflussnahme und die Möglichkeiten hat.
Positive Identifikation zu erzielen setzt etwas voraus. Es muss eine klares Bekenntnis zu einer Weiterentwicklung des Stadtbildes geben, das den Kern des alten “Marktflecken” wieder stärkt. Zukunftsarchitekturen für die Zentrallagen der Stadt. Es bedarf aller Anstrengung auch die Altstadt qualitativ in ihrer historischen Bedeutung sichtbar zu erhalten aber inhaltlich an heutige Gegebenheiten anzupassen (z.B. Pfalster, Raumzuschnitte, Nutzungen etc.) und neu aufzustellen. Als ganz wichtige Ergänzung müssen auch die Stadtteile ihre Identifikationspunkte bekommen. Wenn neu gebaut wird, muss Qualität eingefordert werden. So könnten auch an markanten Punkten Architektur-Wettbewerbe über die besten Konzepte und stadtbildprägenden Architekturen entscheiden. Die Entscheidung jedem Investor zuzugestehen sich völlig frei ohne Berücksichtigung eines vorzugebenden städtebaulichen Gesamtbildes in Lüdenscheid aufzustellen muss beendet werden. Der von der CDU initiierte Wettbeweb für Rathaus- und Sternplatz hat, glaube ich gezeigt, wie ganzheitliche Konzepte auch für Investoren interessant sind. So kommen auch die wieder in die Stadt, die sich langfristig orientieren. Wir haben massive Auflösungstendenzen in der Stadt. Man nennt dies die Donatisierung (wie die Donats vom Bäcker mit dem Loch in der Mitte). Alte Leerstandsflächen (im Anschluss an massives Downtrading entstanden) und auch Wohnungsleerstände die bei weitem nicht ausreichend erfasst sind zwingen zum Umdenken und handeln. Dringend sind hier die erforderlichen Daten zu erheben um dann Detailentscheidungen treffen zu können.
Bei der Neukonzeptionierung des Bahnhofarreals hat die CDU bereits massiv zukunftsweisende Marksteine gesetzt. Jetzt ist das Bildungsquartier sogar Bestandteil der Bewerbung zur Regionale 2010. Wir wollen durch Zukunftskonzepte gestalten.