24 Stunden Lüdenscheid – das Leben in unserer Stadt Samstag, 25.07.2009

Die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Christel Gabler, wollte mit einigen ihrer Fraktionskollegen einen umfassenden Einblick in das vielschichtige Leben unserer Stadt bekommen. Was liegt da näher, als 24 Stunden nonstop die verschiedensten Einrichtungen, Betriebe und Orte in Lüdenscheid aufzusuchen. Am Freitag Morgen um 9.00 Uhr begann schließlich das Abenteuer. Es wurden sehr viele interessante Gespräche geführt. Christel Gabler und ihr Team zeigten sich sehr positiv überrascht, wie viel Engagement sowohl bei haupt- als auch ehrenamtlichen Mitarbeitern der verschiedensten Bereiche eingebracht wird. „Es gibt so viele Menschen in unserer Stadt, denen Dank und Anerkennung widerfahren muss”, so Gabler. Über einige Arbeiten macht man sich als Kunde bzw. Außenstehender sicherlich keine Gedanken. Die CDU wertet ihren sehr langen Ausflug jedenfalls als vollen Erfolg und ist sehr erfreut, überall mit offenen Armen empfangen worden zu sein. 

9.00 Uhr Wichern KitaDen Anfang machten die interessierten Politiker am Freitag um 9.00 Uhr bei der Wichern-Kindertagesstätte Unterm Freihof. Hier werden insgesamt 40 Kinder aus sieben verschiedenen Nationen betreut, wovon drei Kinder von einer speziellen Integrationskraft betreut werden, da sie besondere Defizite in ihrer sprachlichen oder körperlichen Entwicklung aufweisen. Da 19 Kinder über Mittag bleiben, wird neben einem gemeinsamen Frühstück auch ein entsprechendes Mittagessen gereicht.
Bilder in diesem Blog zum Vergrößern einfach anklicken.

Die Leiterin Frau Schiffer erklärte, dass durch das neue Kibiz ein besserer Personalschlüssel zur Verfügung steht, da auch unter dreijährige betreut werden, mit denen vor allem in Kleingruppen gearbeitet wird. Nach einer Zeit des Eingewöhnens kommt man nun gut klar mit dem Kibiz. Nachdem im letzten Jahr die Küche erneuert worden ist, sollte in diesem Jahr ein Waschraum für die U3-Betreuung renoviert werden, man wartet jedoch noch auf die Zuteilung der benötigten Gelder. Neue Ansätze verfolgt der Kindergarten mit der sogenannten Reggio-Pädagogik mit einer  vor allem humanistischen und künstlerischen Ausrichtung.

10:00 Uhr Märkische WerkstättenAls zweite Station standen die Märkischen Werkstätten am Freisenberg auf dem Plan. Die Einrichtung für Menschen mit verschiedensten Behinderungen gehört zum evangelischen Johanneswerk, welches zweitgrößter Anbieter sozialer Leistungen in Europa ist. In den Werkstätten am Freisenberg arbeiten insgesamt 280 behinderte Menschen in unterschiedlichen Bereichen. Es gibt im südlichen märkischen Kreis sechs Standorte, wobei sich am Freisenberg die Hauptwerkstatt befindet. Der Betriebsleiter Herr Lemmerz erklärte den Christdemokraten, dass der Kostenträger der Werkstätten der Landschaftsverband Westfalen Lippe ist und der gesetzliche Auftrag laut SGB darin besteht, Menschen mit Behinderung für den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dies gelingt laut Lemmerz allerdings nur in 6 % der Fälle. Auf Nachfrage von Christel Gabler berichtete der Betriebsleiter, dass die Wirtschaftskrise lediglich einen Umsatzrückgang von rund 13 % hervorgerufen hat, was noch tragbar ist. In anderen Regionen sind die Einbrüche wesentlich höher. Es macht sich bezahlt, dass man nicht nur von einer Branche abhängig ist, sondern eine gute Mischung an Arbeiten zu bieten hat. Natürlich wird auch hier der Kostendruck größer und das Johanneswerk ist darauf angewiesen, Synergieeffekte zu nutzen und Einsparpotentiale zu heben. Die CDU war von der Leistungsvielfalt und von der Arbeit, die von den rund 50 hauptamtlichen Beschäftigten mit viel Herzblut geleistet wird, sehr begeistert.

11:15 Uhr Johanniter Wohnen für DemenzkrankeIm Anschluss ging es zu einer weiteren Einrichtung mit sozialem Hintergrund. Die Kommunalpolitiker besuchten die neuen Wohnungen an der Philippstraße, die von den Johannitern betreut werden. Hierbei handelt es sich um Einzelwohnungen und Wohngruppen für Demenzkranke. Der Johanniter-Geschäftsführer Herr Eckert und die Leiterin des Hauses, Frau Leo, erklärten die tägliche Arbeit und die Schwierigkeiten, mit denen auch Angehörige von dementen Menschen konfrontiert werden. Sehr liebevoll eingerichtete Wohngruppen und eine hübsche Gestaltung der Umlage mit einem Sinnesgarten sorgen für ein Ambiente, in dem man sich wohlfühlen kann. Geschäftsführer Eckert erklärte, dass man an der Philippstraße ein Demenzzentrum aufbauen wird, mit Tagespflege, Sozialstation und Angeboten für Angehörige wie z.B. Kurse zum Thema Demenz.

13:00 Uhr SoccertunierGanz im Zeichen des Sports stand die Eröffnung des Soccerturniers am Haus der Jugend. Hier hatten sich viele junge Sportbegeisterte versammelt, um an dem Turnier im Rahmen der Veranstaltungsreihe Summer de Luxe teilzunehmen.

 

14:15 Uhr Lüdenscheider TafelGroßen Andrang konnte die CDU-Gruppe bei der Lüdenscheider Tafel an der Lösenbacher Straße erleben. Ab 14.00 Uhr werden hier unter anderem freitags Lebensmittel ausgegeben. Die Vorsitzende der Lüdenscheider Tafel, Ursula Schwarzkopf, führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten und erläuterte die sehr arbeitsintensiven Aufgaben von der Ausstellung der Ausweise, bis hin zur Abholung der Lebensmittel. Insgesamt 85 aktive ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen dafür, dass jeden Monat rund 400 Menschen mit Lebensmitteln versorgt werden. Hierfür werden auf festgelegten Routen mit den drei Transportern Lebensmittel aus Lüdenscheid, Plettenberg, Marienheide bis hin zu Dortmund abgeholt. Auf Nachfrage berichtete Frau Schwarzkopf von den Problemen der Tafel, die nunmehr seit zwölf Jahren besteht. Durch die EU-Vorgaben aus Brüssel wird es immer schwieriger, verwendbare Lebensmittel zu bekommen. So darf nur noch Ware abgeholt und ausgeteilt werden, bei denen das Haltbarkeitsdatum noch nicht erreicht ist. Darüber hinaus ist man mit den Räumlichkeiten aufgrund der Eingangssituation und der eingeschränkten Anliefermöglichkeit nicht sehr zufrieden. Nachdem sich die Suche nach neuen Räumen sehr schwer darstellt, wird der Vermieter möglicherweise investieren und Verbesserungen herbei führen. Auch sucht die Tafel noch ehrenamtliche Helfer, vor allem männliche Fahrer, die Touren übernehmen können. Der derzeitige männliche Mitarbeiterstamm ist fast komplett über siebzig Jahre alt.

16:00 Uhr CrazyCutUm ganz andere Probleme ging es bei Crazy Cut Hairstyling in der Marienstraße. Die Inhaberin Yvonne Brauer, die sich vor rund sechs Jahren als Friseurmeisterin selbständig gemacht hat, bedauerte im Gespräch mit der Bürgermeisterkandidatin und ihren Mitstreitern, dass die Altstadt „langsam stirbt” und es den Geschäften zudem stetig schwerer gemacht wird. Als Beispiel nannte die aktive Jungunternehmerin, dass ein Hinweisschild auf Ihr Geschäft in der Wilhelmstraße vor rund zwei Jahren entfernt werden musste. Sie würde sich sehr freuen, wenn sich die Politik vor Ort für eine Belebung der Altstadt und der Einkaufsstraße jenseits des Stern-Centers einsetzen würde.

16:45 Uhr STL RecyclinghofBeim nächsten Termin der Ortsunion ging es um viel Müll. Frank Becker vom STL stellte den Recyclinghof vor und erläuterte die täglichen Aufgaben. So kommt es immer wieder vor, dass Müll abgeladen wird, der nicht sofort identifizierbar ist. Insgesamt werden über den Recyclinghof jährlich 8.000 Tonnen entsorgt, vom Grünabfall bis zum Schadstoffmobil. Dies entspricht übrigens ca. 20 % des gesamten Müllaufkommens in unserer Stadt. Mit dem Hof war der STL seinerzeit führend in Deutschland und hat bis heute viele Nachahmer gefunden.

17:15 Uhr Fitness FactoryEin weiterer Jungunternehmer stellte dem Team um Christel Gabler seinen Betrieb vor. Jens Ellermann von der Fitness Factory an der Altenaer Straße berichtete von einer sehr guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung im Vorfeld der Eröffnung seines Unternehmens. Aktuell gibt es jedoch noch ein Parkplatzproblem an der viel befahrenen Straße. Ellermann führte das einzigartige System in seinem Fitnessstudio vor, bei dem über einen persönlichen Schlüssel an allen Trainingsgeräten individuelle Einstellungen berücksichtigt werden und der Trainingsplan somit eingehalten und wenn notwendig angepasst werden kann. Ebenfalls einzigartig in der Stadt ist die Möglichkeit des Erwerbs einer 10er Karte, falls man nur mal ausprobieren möchte, ob das Fitnessstudio die richtige Freizeitbeschäftigung ist und die Möglichkeit, jeden Vertrag nach einer Zeit von vier Wochen ohne Angabe von Gründen zu kündigen.

19:30 Uhr Haus ElisabethDer Abend begann für die CDU-Vertreter mit dem Besuch des Haus Elisabeth. Hier wurden sie von der Pflegedienstleiterin Christine Konrad und dem Verwaltungsleiter Carsten Brinkmann empfangen. Die beiden berichteten, dass das seit 1965 bestehende Haus dauerhaft voll belegt ist und sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Insgesamt wohnen dort 92 Bewohner in vier Stationen. Man hat in jüngster Zeit ein paar Betten abgebaut, um der gestiegenen Nachfrage nach Einzelzimmern Rechnung zu tragen. Die Besucher der CDU konnten sich davon überzeugen, dass hier sehr viel für die Bewohner getan wird und vor allem das christliche Menschenbild die Grundlage der Arbeit darstellt. Herr Brinkmann erklärte, dass der Verwaltungsaufwand in den letzten Jahren enorm gestiegen ist und auch die Anforderungen an notwendigen Dokumentationen stetig steigen. Leider wurde dieser Aufwand bislang nicht bei der Finanzierung des Personals berücksichtigt. Die CDU wollte wissen, ob ausreichend Nachwuchspersonal zur Verfügung steht, was allerdings nicht der Fall ist. Frau Konrad erläuterte, dass es sehr schwer sei, adäquates Fachpersonal zu finden. Sie war sich mit den Vertretern der CDU einig, dass die Pflege und der Umgang mit alten Menschen in unserem Land gesellschaftlich viel mehr anerkannt werden muss, als es bis dato der Fall ist. Nicht verstehen konnte Frau Konrad indes, dass bei einem Leerstand von teilweise 25 % in einigen Lüdenscheider Senioreneinrichtungen immer noch neue Häuser gebaut werden.

22:15 Uhr Familienbad22:15 Uhr FeuerwehrpicknickNach einer Stärkung beim Feuerwehrpicknick des Löschzuges Stadtmitte ging es für die Christdemokraten weiter zum Nattenberg. Hier stand der Besuch des Familienbades und des Saunadorfes auf dem Plan. Im Familienbad konnten sich die Teilnehmer die Aufräum- und Reinigungsarbeiten nach Geschäftsschluss ansehen und vom Betriebsleiter Thöne die Abläufe erläutern lassen. 
Im Saunadorf stand ein Gespräch mit den Mitarbeitern an, die dann arbeiten, wenn andere ihre Freizeit verbringen. 22:50 Uhr SaunadorfAuch im zehnten Jahr ist das Saunadorf bei den Besuchern sehr beliebt und kann sich gut gegen die wachsende Konkurrenz im Umland behaupten. So kommen rund 50 % der insgesamt 58.000 Besucher im Jahr aus Lüdenscheid und direkter Umgebung, und die weiteren 50 % von weiter weg. In den Sommermonaten sind übrigens nur 30 % weniger Gäste zu verzeichnen als im Winter. Dies mag am Lüdenscheider Wetter liegen.

2407mvg-2335-uhrUm kurz vor Mitternacht fanden sich die Politiker bei der Leiststelle der MVG ein, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr besetzt ist. Der zuständige Bereichsleiter Herr Bökenkötter erklärte das Herzstück der MVG, da von hier aus jeder der tagsüber 300 Busse durch eine GPS-Ortung überwacht wird. Sämtliche Daten (wie z.B. Verspätungen) werden gespeichert und sind somit nachvollziehbar und revisionssicher hinterlegt. Hier müssen vor allem Baustellen im Verkehrsgebiet beachtet und eingeplant werden, auch wenn derzeit aufgrund der Schulferien die Verkehrsleistung der MVG um rund 30 % geringer ist als sonst. Darüber hinaus startete um null Uhr der 23:45 Uhr MFGNachtbus seine Tour, der derzeit nach Angaben von Bökenkötter mit einer Kostenunterdeckung von rund 20.000 Euro p.a. betrieben wird. Erstmals muss die MVG in diesem Jahr einen Umsatzrückgang verzeichnen, die Wirtschaftskrise macht auch vor dem Verkehrsunternehmen nicht halt. Im Anschluss führte der Bereichsleiter seine politischen Gäste noch durch die hauseigene Buswerkstatt, die ebenfalls bis nachts besetzt ist. Hier werden sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Bussen durchgeführt, inklusive der sehr aufwändigen Karosserieinstandsetzungen.

2:00 Uhr FeuerwehrNach der MVG zog es die CDU zur Feuerwehr am Dukatenweg. Martin Walter als Chef der Feuerwehr ließ es sich nicht nehmen, persönlich über die aktuelle Lage zu informieren. Er konnte den Politikern erfreut vermelden, dass die Feuerwehr wieder als eine Einheit auftritt und es keine Unstimmigkeiten mehr zwischen den ehrenamtlichen und den hauptamtlichen Kräften gibt. Walter berichtete über die überörtlichen Hilfen, wie zum Beispiel aktuell den Großbrand in Iserlohn, und die derzeit drohende Pandemie, wofür die Planungen stehen. Absolute und tägliche Hygiene ist hier die oberste Maxime. Durch eine gute Motivation der Mitarbeiter und eine optimierte Planung der Dienstzeiten ist es laut Martin Walter möglich, durch geringeren Personalausfall 1:45 Uhr KreisleitstelleKosten für den städtischen Haushalt einzusparen. Überhaupt hat es sich die Feuerwehr zur Aufgabe gemacht, wirtschaftlich zu arbeiten und für den neuen Haushalt kein neues Fahrzeug zu beantragen, da der aktuelle Fahrzeugpark in einem recht guten Zustand ist. Auch bei der Feuerwehr wird es immer schwerer, qualifiziertes Personal zu finden, daher ist schon bei der Jugendfeuerwehr die Schulung und Förderung ein sehr wichtiges Thema. Darüber hinaus konnten sich die CDUler einen Einblick von der Kreisleitstelle und von der Leistungsfähigkeit dieses modernen Zentrums verschaffen.

2:35 Uhr Firma MKSIm Anschluss an die Feuerwehr besuchten die Teilnehmer der 24-stündigen Tour die Firma MKS Kunststofftechnik an der Hueckstraße. Seit Januar werden an diesem neuen Standort hochmoderne Spritzgussteile für die Automobil- und Elektroindustrie hergestellt. Da die Produktion in mehreren Schichten läuft, führten die Kommunalpolitiker ein Gespräch mit den Mitarbeitern über die Belastung und die Vorteile der nächtlichen Arbeit bzw. der Wechselschichten.

 

3:15 Uhr Bäckerei EngelhardtEbenfalls auf Hochtouren wurde um 3.00 Uhr bei der Bäckerei Engelhardt gearbeitet. Mit seinen sechs Mitarbeitern in der Backstube produziert Herr Engelhardt neben unzähligen Broten, Kuchen, Teilchen und Torten auch 3.000 bis 4.000 Brötchen. Mit sehr viel Handarbeit wird hier sehr emsig und routiniert gearbeitet. Von den Mitarbeitern wollten die Politiker wissen, wie es ist, wenn man regelmäßig so früh aufstehen muss. Allerdings gewöhne man sich daran und die Arbeit macht sehr viel Spaß.

 

4:00 Uhr KreisKrankenhaus HellersenMit backfrischen Brötchen für unterwegs ging es dann für die nächtliche Gruppe zur Notaufnahme des Klinikums. Hier wurden neben einigen Betrunkenen und Personen mit Schwächeanfällen auch zwei Patienten mit Schweinegrippe behandelt. Diese hatten sich den neuartigen Virus von einem Spanienurlaub mitgebracht. Die 4:30 Uhr NotfallaufnahmeSchwestern führten die CDU durch die Räumlichkeiten und erläuterten die vielen verschiedenen Situationen, mit denen sie konfrontiert werden und immer entsprechend korrekt reagieren müssen. Eine interessante Begegnung führte zu dem Schluss, dass die CDU überall mit dabei ist. Als die Gruppe durch die Notaufnahme geführt wurde, lief ihnen Ratsmitglied Marcus Kühnle in seiner Eigenschaft als Mitarbeiter der Johanniter über den Weg. Er hatte soeben wiederum ein ehemaliges Rats- und Fraktionsmitglied ins Krankenhaus transportiert.

4:45 Uhr Krankenhaus ComCenterEinen weiteren sehr interessanten Einblick erhielten die Christdemokraten im Kommunikationszentrum des Klinikums. Hier kommen sämtliche Telefonate und auch die Informationen an, welcher Patient „geklingelt” hat. Auch wird der komplette Patiententransport von den tagsüber fünf und nachts zwei Personen organisiert.

2507markt-2-0530-uhr
Als es bereits wieder dämmerte und langsam hell wurde, verfolgten die noch immer wachen CDU-Politiker den Aufbau des Lüdenscheider Wochenmarktes auf dem Rathausplatz. Man war erstaunt, welch großer Marktstand aus manch kleinem Anhänger erwuchs. Milos Ciric mit seinem stadtbekannten Imbisswagen ließ es sich 5:30 Uhr Milos Cevapcicinicht nehmen, für Christel Gabler und ihre Begleiter frische Cevapcici zu grillen.

 

Frisch gestärkt ging es dann zur letzten Etappe des Besuchsmarathons. Der Edeka-6:30 Uhr EDEKAMarkt von Herrn Liesenhoff Unterm Freihof  öffnet um 7.00 Uhr morgens seine Pforten für die Kunden. Aber bereits um 5.30 Uhr geht es dort los mit dem Auffüllen der Regale, Anlieferung von frischen Waren und der Ausstattung der Wurst-, Fleisch- und Käsetheke. Die CDU ließ sich von den Mitarbeitern erläutern, welche Arbeiten hinter den Kulissen durchgeführt werden müssen, damit der Kunde alles am gewohnten Platz findet.

Nach so vielen Eindrücken und interessanten Gesprächen endete ein umfassender Einblick in „das Leben in unserer Stadt”.

5 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. H. Müller sagt:

    Super Aktion und gutes Durchhaltevermögen von den CDU`lern!

  2. Kaspar sagt:

    Politik ohne Öffnungszeiten! Obwohl es sicherlich zum Wahlkampf gehört, aber da kann sich die Verwaltung mal eine Scheibe von abschneiden!

  3. Pitchen sagt:

    Starke Aktion! Vor allem wird einmal gezeigt, wer dafür sorgt, dass wir jede Nacht ruhig schlafen können.
    Krankenhaus, Feuerwehr und am Morgen der pünktliche Bus, die frischen Brötchen und die Milch im Einkaufsmarkt.
    Große Anerkennung für die “Nachtarbeiter”

  4. Hubert H. sagt:

    Ein Wahnsinn. 24 h ohne Pause ohne Schlaf. Meinen Respekt an die Damen und Herren, die das durchgestanden haben. Wenn dann auch noch die gesammelten Eindrücke und Informationen in die Ratsarbeit einfließen, war es sicherlich ein voller Erfolg!! Ich habe gehört, dass die CDU diese Aktion regelmäßig wiederholen möchte. Das kann ich nur begrüßen!! Respekt und weiter so!!

  5. tg sagt:

    Weiter so!

    Wenn sich alle Ratsmitglieder von der Aktion der Bürgermeisterkanidatin Gabler eine Scheibe abschneiden, dann werden die Bürger in Lüdenscheid vielleicht öfter einen direkten Bezug zu “Ihren” Politikern bekommen.
    Es gibt noch viele Interessante und “Sehenswerte” Betriebe in unserer Stadt, da sollte dies keine Eintagsfliege bleiben.

Eine Antwort hinterlassen

* Bitte beachten Sie, dass wir vulgäre Inhalte und nicht themenrelevante Beiträge usw. nicht veröffentlichen.