Auf zum letzten Gefecht! Freitag, 21.08.2009

Der letzte VersuchWie man den Lüdenscheider Nachrichten gestern entnehmen konnte, mobilisiert die SPD für ihren Bürgermeisterkandidaten nunmehr die letzten Reserven: die Gewerkschaften. Die Arbeitnehmerorganisationen vor Ort werden die Wiederwahl des bisherigen Amtsinhabers durch Aktionen auf dem Sternplatz unterstützen. Bravo, Genossen! So ist es recht, denn die CDU schaut ja nur auf die Arbeitgeber, meint ihr.
Ausschließlich die SPD mit ihrem Bürgermeister kümmert sich um die Arbeitnehmer, hat ein Monopol darauf. Jawoll!
Das die CDU in Nordrhein-Westfalen mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und

 Arbeitsminister Karl-Josef Laumann die profiliertesten Politiker im Lande im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und für den Erhalt von Arbeitsplätzen stellt, wird ignoriert. Wer reist landauf, landab und wirbt für die Einstellung von Langzeitarbeitslosen? Wer setzt sich für den Opel-Standort Bochum ein und hat ein Millionenkonjunkturprogramm aufgelegt, um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auch in Lüdenscheid zu mildern. Geld, das besonders gern von SPD-Politikern vor Ort ausgegeben wird und als Verdienst dem Amtsinhaber im Rathaus angeheftet wird.
Aber der Wähler lässt sich nicht für dumm verkaufen: heute ist die SPD von einer Arbeitnehmerpartei so weit entfernt wie noch nie. Die CDU dagegen ist nie eine Klientelpartei gewesen, die einseitig Wirtschaftsinteressen vertritt, weder vor Ort noch überregional, sondern die Partei für alle: für die Arbeitgeber, damit sie Arbeitsplätze schaffen können, für die Arbeitnehmer, damit sie Arbeit finden und behalten können. Schubladendenken passt nicht in die heutige wirtschaftlich schwierige Zeit, das sollten auch die Gewerkschaften begriffen haben.

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2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. derSchwatte sagt:

    Nachdem die Gewerkschaften auf Bundesebene die SPD schmählich im Stich gelassen haben, bandeln sie in Lüdenscheid mit dem SPD Kandidaten an. Sollen wir uns nun darüber freuen, daß die Lüdenscheider Gewerkschafter wenigstens nicht soooo links sind, um sich den Linken an den Hals zu werfen? Herr Schildknecht leistet fantastische Arbeit - nah am Arbeiter, zusammen mit den Arbeitgebern. Gut, ihn nicht im Lager der Marxisten, Leninisten, Verfolgten und Beladenen zu wissen. Schade, dass er nicht noch den nächsten Schritt machen kann: vom hergebrachten SPD-Arbeiter Mythos hin zum Lager der wirklichen Arbeitnehmer Vertreter: der CDU!

  2. Rüdiger König sagt:

    @ “derSchwatte”

    Danke für Ihre Kommentierung. Ich kenne Bernd Schildknecht seit vielen
    Jahren. Und ich schätze ihn sehr. Auch ich würdige seine hervorragenden
    Einsatz um die heimischen Arbeitsplätze. Für mich ist er ein echtes
    Bindeglied zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
    Ich hätte ihn sehr gerne in “unseren” Reihen. Schade.
    Aber so sollte Kommunalpolitik funktionieren.. Miteinander sprechen und
    Probleme lösen.

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