Im Rahmen des dritten Jugendhearings im „Haus der Jugend” standen die vier Bürgermeisterkandidaten vor einem sehr jungen Publikum Rede und Antwort. In einer ersten Runde stellten sich die Kandidaten vor und antworteten auf entsprechende Fragen vom Moderatoren-Team. In einer zweiten Runde hatten dann Politiker aller Parteien in mehreren Talkrunden die Gelegenheit, sich direkt mit den Jugendlichen auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Dabei reichten die zur Diskussion stehenden Themen von der Abwrackprämie bis hin zum Engagement für mehr
Ausbildungsplätze. Die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Christel Gabler, blieb keine Antwort schuldig und hat entsprechend aktiv mit den jungen Wählern diskutiert. In Probeabstimmungen konnten die Teilnehmer ihr Kreuzchen machen. Während der Amtsinhaber zwar noch vorn lag, konnte Christel Gabler ihren Stimmenanteil zwischen der ersten Abstimmung am Anfang der Veranstaltung und der zweiten, nach der Diskussion, am deutlichsten steigern.
Im Rahmen der einzelnen Diskussionsforen konnte der interessiert Zuhörer schließlich auch erfahren, dass die Parte „Die Linke” den SPD-Bürgermeister unterstützt und daher auf einen eigenen Kandidaten verzichtet hat. Auf die Frage nach der politischen Grundausrichtung der Lüdenscheider Liste gab deren Vertreter wiederum zu verstehen, dass die LL „mit beiden Füßen auf dem Boden steht, und nach jeder Richtung offen ist…”. Von Christel Gabler gab es da schon konkretere Antworten, z.B. dass auch sie für ein NPD-Verbot appelliere, es müsse jedoch auch durchsetzbar sein und vor den Gerichten Stand halten.
Das Jugendhearing, das von allen anwesenden Politikern hoch gelobt wurde, ist übrigens im Jahr 2005 auf Antrag der CDU im Jugendhilfeausschuss eingerichtet worden. Alle „brüsten” sich mit dieser Form des direkten Dialogs, doch der Urheber wird bedauerlicherweise nur recht selten genannt.




Also ich war bereits 2004 bei einer solchen Vorwahlveranstaltung des Stadtjugendrings - das war vor 2005. Bei 66,67 Prozent zu 21,42 Prozent für Dieter Dzewas zu schreiben, der Amtsinhaber habe “noch vorn” gelegen, ist ja wohl denn doch etwas euphemisierend.
@ Justin: es ist korrekt, dass bereits 2004, vor der letzten Kommunalwahl, eine ähnliche Veranstaltung stattgefunden hat. Dabei handelte es sich um eine Informationsveranstaltung zur Wahl, vom Stadtjugendring durchgeführt. Ganz ähnlich wie die jetzige Veranstaltung.
Die sogenannten Jugendhearings, die regelmäßig und vor allem auch unabhängig von Wahlen stattfinden, sind jedoch auf Antrag der CDU im Jugendhilfeausschuss eingerichtet worden. Dies ist auch in den entsprechenden Sitzungsprotokollen nachzulesen. Wir würden es hier nicht behaupten, wenn es nicht den Tatsachen entspräche, es ist nämlich nicht unsere Art, sich mit fremden Federn zu schmücken.
Es freut uns, dass die Jugendhearings so gut angenommen werden und quer durch alle politischen Parteien nicht nur akzeptiert, sondern vom Bürgermeister sogar als “mittlerweile Tradition” anerkannt werden.
Bei der SPD ist es scheinbar inzwischen Tradition, sich mit fremden Federn zu schmücken oder auch mal so nebenbei die Unwahrheit zu sagen.
Genausowenig, wie die CDU jemals ein JUZ am Buckesfeld abgelehnt hat, hat Dieter Dzewas vor fünf Jahren die Abstimmung beim Hearing gewonnen.
Vor fünf Jahren war der klare Sieger Hermann Morisse, und der ist bekanntlich von den Grünen.
Durchaus interessant bei dem diesjährigen Jugendhearing war auch, dass alle Personen in den Videos JuSos oder deren Anhänger sind. So viel zum Thema unparteiisches JugendKulturBüro! Aber auch die Klangqualität der Videos war mal wieder SPD-mäßig ebenso rauschig und schwer zuverstehen wie auch die Videos von Herrn Roland und Dzewas.
Wieso sollte das JKB nicht unparteiisch sein? Wenn ich das richtig verstanden habe, wurden die Jugendlichen zufällig in der Stadt angetroffen und befragt.
Ich glaube, man versteht das alles hier ein wenig zu verbissen. Wo war eigentlich die JU-Kandidatin für den Stadtrat an dem Abend? Nur die AfL konnte den jungen Kandidaten aufbieten in der Kandidatenrunde.
An Justin:
Es ist gut zu hören, wenn es jemandem aufgefallen ist, das ich in der Runde fehlte (aber als CDU-Kandidatin).
Naja aber da ich gerade meine Ausbildung bei der Sparkasse angefangen habe, hätte man mich wie eigentlich jeden Tag zur Zeit, in der Sparkasse am Schalter besuchen können.
Für mich ist es nicht mehr möglich (zu Schulzeiten ging das), an jedem Nachmittagstermin teilzunehmen.
Aber als junge Kandidatin, schaffe ich es doch immerhin Samstags auf dem Rathausplatz zu stehen und bin gerne bereit Fragen zu beantworten.
Es fiel eben auf, dass nur die AfL ihren jungen Kandidaten ins Rennen schickte, während die anderen Parteien auf die Altbewährten setzten, vielleicht hat das auch Sinn, wenn die Bürgermeisterkandidaten das direkte Gespräch suchen, kein Plan.
Aber das Argument mit den Nachmittagsterminen verstehe ich nicht. Die Veranstaltung war doch um 19.30 Uhr? Und der Termin stand doch schon länger fest?
An Justin.
Hey justin,
ich weiß ja nicht in wie weit du Einblick hast wie so ein Terminkalender kurz vor Wahlen aussieht, aber ich kann die sagen wenn man engagiert ist dann sieht selbst wenn man nicht selber kandidiert der Kalender so gefüllt aus das man nicht überall gleichzeitig sein kann und auch nicht jeden Tag zu jeder Minute unterwegs sein kann. Und ich behaupte Britta so gut zu kennen das ich sehr gut sagen kann das sie sich engagiert und auch für die Fragen zur Verfügung steht. Deshalb würde ich dich bitten das nächste mal vielleicht erst zu überlegen wie du deine eventuellen Fragen beantwortest bekommst ohne vorher zu versuchen darüber zu Richten wie sich jemand Verhalten hat. Das fände ich eindeutig fairer!
An Jean-Luke:
Danke für deinen Beitrag, besonders für die Orthografie. Es kann ja sein, dass der Terminkalender kurz vor Wahlen voll ist - aber der zentrale Termin für Jungwähler muss für die Jungkandidatin der CDU doch wohl Priorität vor den anderen Terminen haben. Oder etwa nicht?
SCHEIßE !!!!!!!!!!