Der CDU-Bundestagskandidat Dr. Matthias Heider hat am ver-gangenen Montag das SOS-Kinderdorf in Lüdenscheid besucht. Gabriele Polle, Leiterin des SOS-Kinderdorfes Sauerland, führte Herrn Heider und seine Gruppe durch das Dorf und die weiteren Ein-richtungen von SOS in Lüdenscheid.
Zum Angebot am Dickenberg gehört nicht nur das bewährte Konzept des Kinderdorfes, sondern dazu gehören viele weitere Einrichtungen. „Wir bieten neben dem bewährten Kinderdorfkonzept auch z.B. ein betreutes Wohnen für Jugendliche an, die aufgrund ihres Alters nicht mehr in Kinderdorf-Familien hineinpassen bzw. auch dort nicht mehr hin wollen.” erklärte die Leiterin des SOS-Kinderdorfes. „Dort wohnen die Jugendlichen mit gleichaltrigen in einer Wohngruppe. Wir unter-stützen ihre Entwicklung durch Erzieherinnen und Erzieher und schaffen so eine Stabilisierung und Weiterentwicklung der Persönlichkeit.”
Matthias Heider informierte sich auch über die Organisation und Finanzierung des Vereins SOS-Kinderdorf e.V., der von Hermann Gmeiner im Jahre 1949 gegründet worden ist und inzwischen in 132 Ländern aktiv für Kinder und Jugendliche arbeitet.
„Die Arbeit von SOS-Kinderdorf e.V. und insbesondere die persönliche Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund um die Uhr für die Kinder da zu sein, verdient besondere Aufmerksamkeit” hob der CDU-Bundestagsabgeordnete die Arbeit im Dorf hervor. „Die Entwicklung und die Ausbildung der Kinder zeigen, wie hervorragend diese Arbeit ist.”
Frau Polle erklärte der CDU-Gruppe, welche Verantwortung man als Kinderdorf-Mutter oder -Vater trägt: „Man betreut 6 Kinder, für die man Mutter- oder Vater-Funktionen übernimmt. Man begleitet diese Kinder praktisch beim Erwachsenwerden. Viele Kinder bleiben später fest mit den Kinderdorf-Müttern verbunden. Sie kommen bei Geburtstagen und anderen Feiern zu Besuch. Sie sind wie echte Familien.” so die Leiterin des SOS-Kinderdorfes in Lüdenscheid.
Dr. Heider sicherte Frau Polle seine Aufmerksamkeit für zukünftige Anliegen zu: „Wenn wir etwas tun können, werden wir gerne wiederkommen.”
Ratsherr Stefan Pietzner und die gerade neu gewählte stellv. Fraktionsvorsitzende Susanne Mewes als kommunale Vertreter der CDU Lüdenscheid nahmen sogleich ein Anliegen der Leiterin mit auf den Weg: „Die Busanbindung des Kinderdorfes ist vor allem am Wochenende nicht besonders gut. Die Jugendlichen fänden es klasse, wenn auch am Samstag oder Sonntag häufiger Busse fahren würden.”
Besonders angetan war die Gruppe aber vom jüngsten Spross des SOS-Kinderdorfes. „Wenn man sieht, wie fröhlich der Kleine ist, dann kann man erahnen, wie wichtig die Arbeit in den SOS-Kinderdörfern ist.” sagte der Bundestagskandidat der CDU. „Ich werde auch nach der Wahl wiederkommen.”


