Landwirte: „Lage ist weiter ernst!”
Ein offenes Ohr für die Sorgen der heimischen Landwirte hatte Dr. Matthias Heider, Bundestagskandidat der CDU, am Montag bei einem Besuch des Kreisverbandes des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) in Lüdenscheid. Kreisverbandsvorsitzender Günter Buttighoffer machte für die Milchviehbetriebe deutlich: “Auch größeren Betrieben in unserer Region mit um die 120 Stück Milchvieh droht eine ernste Gefahr, wenn der Milchpreis sich in naher Zukunft nicht ändert. Für 20 Cent den Liter kann hier keiner mit Erfolg produzieren!”
Matthias Heider wies auf die wichtige Funktion der heimischen Landwirtschaft als Rohstofflieferant der Nahrungsmittelproduktion hin. Gesunde Produkte aus heimischen Höfen und deren Genossenschaftsmolkereien sind den Imitaten, z.B. dem bekannten „Analogkäse”, vorzuziehen. Heider warb für gemeinsame Anstrengungen der Milchwirtschaft, den Export von Milchprodukten zu steigern. „Osteuropa und der asiatische Markt sind Wachstumsmärkte. Hier kann Politik helfen, Gespräche in Gang zu bringen.”
Weitere Themen des Gespräches waren die Agrardieselbesteuerung, die Risikoausgleichsrücklage und der Einsatz von Sojaschrot in der Viehmast.


