Es geht um „schlappe” 1,76 Millionen Euro. Geld aus dem Konjunkturpaket II.
Diese Summe soll „mal eben” zwischen Tür und Angel durch den Rat gewunken werden.
Weder die Lüdenscheider Bürger noch die politischen Fachgremien hatten eine Chance über die Pläne der Verwaltung zu beraten.
Es ist wohl der neue politische Stil der Kooperationspartner in einer Alleinherrschaft über die Gelder aller Lüdenscheider zu bestimmen. Die Lüdenscheider Bürgerinnen und Bürger, sowie die zweitgrößte Ratsfraktion werden dabei in einer überheblichen Arroganz aus dem Prozess der Mitarbeit und der Verantwortung gedrängt.
Die Fakten:
- unseriöse Vorlage der Verwaltung (ohne MwSt.?!?!) soll ohne Kenntnis von Details oder Planungen „mal eben” abgenickt werden
- Vorstellung von Planungen hat es bis dato nicht gegeben, auch nicht im zuständigen Fachausschuss
- unser CDU Antrag vom 23.08.2009 hinsichtlich des Jahnplatzes blieb bislang unbeantwortet, Anfragen zum Thema Konjunkturpaket II ebenfalls (auch von SPD-Ratsherrn Breucker)
- vorliegende Liste mit den vorgeschlagenen Maßnahmen aus Sicht der CDU nicht nach Notwendigkeiten, sondern Erfüllung von Wahlversprechen
- die Grünen hätten Kunstrasenplätzen nie zugestimmt; für die Zustimmung dazu erhielten sie nun ihre „Spielwiese” . = Die Lüdenscheider Grünen lassen sich also für 870.000 Euro kaufen….
- die CDU ist in keinster Weise gegen Kunstrasenplätze, wir stehen jedoch zur bisherigen Beschlusslage (Wefelshol in 2010, die anderen Plätze nach der Prioritätenliste in 2013/14)
- die CDU hat einen Gegenvorschlag erarbeitet und wird diesen als Antrag in der Ratssitzung am 14.12.09 stellen. Hierbei war es uns besonders wichtig, für möglichst viele Bevölkerungsgruppen etwas zu tun und die Mittel des Konjunkturpakets nicht für drei „Großprojekte” zu verausgaben. Unser Fokus liegt auf der Barrierefreiheit, der Instandsetzung von desolaten Gehwegen in den Stadtteilen, der weiteren Sanierung von Schulgebäuden und auch der Einsparung von Haushaltsmitteln (EU-Richtlinie Lärmschutz, Sanierung EGC-Fassade).
- Herr Pandikow (Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen) hat bei sehr vielen Bushaltestellen im Stadtgebiet Mängel und Beeinträchtigungen für Menschen mit Behinderungen festgestellt. Auch hierfür möchten wir die Mittel des Konjunkturpaketes II einsetzen, um die größten Defizite bei den betroffenen Haltestellen zu beseitigen
- ebenso möchten wir in den Stadtteilen Mittel für die Sanierung von Spielplätzen einsetzen (gem. Prioritätenliste), um auch hier zu einer zügigen Verbesserung für die Kinder zu kommen
- mit den von uns vorgeschlagenen Maßnahmen wird vor allem die heimische Wirtschaft angesprochen, was bei den Kunstrasenplätzen mit Sicherheit nicht der Fall ist (Spezialfirmen von auswärts)
Vorschlag der CDU-Fraktion zur Mittelverwendung aus dem Konjunkturpaket II
Barrierefreiheit Musikschule 150.000,00 €
Sanierung EGC-Fassade 150.000,00 €
Spielplatz Fabiolastraße 31.000,00 €
Gesch.-Scholl-Gym. Barrierefr. 28.000,00 €
Barrierefreiheit Stadtbücherei 31.000,00 €
Kluser Schule (TUPF) 5.000,00 €
Erneuerung Gehwege 200.000,00 €
Bürgerverein Lenneteich 48.000,00 €
AWO Seniorenbeg. 40.000,00 €
passiver Lärmschutz (EU-Richtl.) 600.000,00 €
Inst. an Schulgebäuden 150.000,00 €
für Umgestaltung von Bushaltestellen (Barrierefreiheit) und Vorziehen von dringenden Sanierungen der Kinderspielplätze anhand der Prioritätenliste (für die Stadtteile) 331.138,00 €
Deutlich möchten wir an dieser Stelle alle Lüdenscheider zum Protest aufrufen.
Wenn die Ratsmehrheit am Montag der Vorlage zustimmt, dann wird das Geld für Plastikrasen und Spielwiese ausgegeben und die Konjunktur, der städtische Haushalt und viele notwendige Maßnahmen bleiben auf der Strecke.




Liebe CDU,
vielen Dank für diese wichtigen Informationen! Ich war geschockt als ich die Zeitung las!
Ich selbst bin 62 Jahre alt, habe Kinder und Enkel. Es liegt mir aber fern den Sinn in Kunstrasenplätzen und Mehrgenerationenspielplätzen zu sehen.
Wenn eine Stadt Geld im Überfluss hat, bitteschön, dann sind solche Projekte sicherlich etwas feines, aber liebe Leute doch nicht, wenn man kurz vor einem Nothaushalt steht!
Da fehlt mir jegliches Verständnis!!
Ich kann nur hoffen, dass sich noch viele Bürger zu Wort melden oder noch besser am Montag die Ratssitzung besuchen:
Es sind unsere Gelder die dort verprasst werden!!!
Ich wünsche der CDU Fraktion eine glückliche Hand und gutes Gelingen doch noch die Interessen vieler, vieler Lüdenscheider durchzubekommen.
MFG
L.B.
Ampeln sind eben sch…..
Ist es denn möglich? Ein Mehr-Genenrationen-Spielplatz (MGS) auf einem der ältesten Sportplätze der Stadt, saniert zu einer Spieloffensive für Jung und Alt. Motivierte Senioren wie ich schnappen sich den Nachwuchs und machen Etwas - gemeinsam auf dem Jahnplatz. Tobende Kinder, bewegte Rentner: Welcher ältere Mann / Frau geht auf diesen Platz, um den Kleinen zuzuschauen, wenn er nicht selbst mit seinen Enkeln dort (wie auf jedem anderen Spielplatz) Freude hat. Kein Rentner wird sich alleine dorthin verlieren und diejenigen mit Begleitung kennen nur marode Spielplätze in den Stadtteilen, die seit Jahren nicht ausgebessert werden, oft nichtmals Sitzgelegenheiten findet man. Ich habe es schon seit Jahren vermieden mich auf die durchweichten Holzbänke zu setzen. Hier sollte Geld investiert werden, nicht in neue Spielanlagen, die nach Leerung des Konjunktursäckels wieder vergammeln, weil sie eben doch keiner nutzt. Der MGS ist eine Pleite - von ersten Gedanken bis zur Existenz… Aber es sind ja nur Steuergelder!
Ich bin entrüstet, mit welcher Arroganz (65 % Wählerstimmen läßt die Bodenhaftung verlieren) und Unaufrichtigkeit der Bürgermeister bei der Erfüllung von Wahlversprechen die ins Haus geschneiten Mittel aus dem Konjunkturpaket II verschwenden will. Wie will er die für diese vorgeschlagenen Investitionen erforderliche Umsatzsteuer in Höhe von ca. € 330.000,– finanzieren? Ich kann nur hoffen, dass er mit seiner Ampel in sich geht und die Beschlußvorlage zurückzieht.
J.S.
Ich bin junger Vater und mit meiner 3-jährigen Tochter häufig auf Spielplätzen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sich außer Großeltern noch andere ältere Menschen auf einen Spielplatz verirrt haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für Senioren eine tolle Freizeitgestaltung ist, sich andere tobende Kinder anzusehen. Ob sie selbst in der Lage sind altersgerechte Spielgeräte zu nutzen, kann ich nicht sagen, es gibt ja auch Senioren, die in Fitnessstudios gehen oder Marathon laufen. Allerdings sind fast eine Million Euro ein starkes Stück und die Ausgabe für ein Versuchsprojekt, das die Sozialpolitiker des Rates scheinbar aus Großstädten abgeschaut haben(?), unangemessen und bei den wichtigen Bedürfnissen der Stadt einerseits und dem immer wieder bestätigten, leeren Kassen andererseits eine Schwachsinnsidee. Lieber mehr öffentliche Toiletten (mußte kürzlich mitansehen, wie ein Mann in einer Seitenstraße gegen die regenrinne Pinkelte!!) oder restaurierte(!) vorhandene Spielplätze wären in meinen Augen wichtiger !
Ich weiß überhaupt nicht, was das soll. Hier wird das tolle Wahlergebnis von Dieter Dzewas als Begründung für eine fingierte “Arroganz der Macht” genommen - da hat die CDU wohl den falschen Spin-Doctor für Sprachregelungen beauftragt. Wie die CDU sich gibt, hat das eher mit “Beleidigte Leberwurst” zu tun.
Was sind die vorgeschlagenen Maßnahmen der CDU? Nicht mehr als Flickschusterei. Aufgrund der desolaten Finanzlage in den Kommunen - auch aufgrund der Mehrbelastung durch Aufgaben, die die CDU-Landesregierung ohne Finanzausgleich an die Kommunen weitergegeben hat! - ist es auf absehbare Zeit unmöglich, so viel Geld in Infrastruktur zu investieren. Wenn Lüdenscheid sich nicht damit abfinden will, kontinuierlich an Bevölkerung zu verlieren, sollte es neue Infrastruktur für mehr Familiengerechtigkeit geben.
Übrigens: In den letzten Jahren sind so viele Bolz- und Spielplätze wieder instand gesetzt worden wie vorher nicht.
Ich weiß, wie der Zustand der Spielplätze in Hellersen und vor allem am Hang waren. Das hat sich, seit Dieter Dzewas Bürgermeister ist, geändert.
Warum so wehleidig, liebe Freunde? Die rot-grün-gelb schillernde Seifenblasen-Koalition will doch auch mal auf die Sahne hauen! Endlich mal kein Gejammer über die Krise, keine Zukunftsangst und sorgenvolle Miene: hier wird mit vollen Händen die Kohle rausgeworfen. Wenn wir schon zig Milliarden Euros für die Bankenrettung bezahlen müssen, sollen doch wohl schlappe 1,6 Milliönchen für Sport, Spiel und Spaß nicht zuviel sein. Irgendwie gewöhnt man sich doch auch an die vielen Nullen (also bei den Beträgen, nicht die im Rathaus). Ausserdem bedeuten 3 neue Spaßplätze auch gleich 3 neue Gelegenheiten für Spendier-Didi, das Gesicht in die Kamera zu halten. Hier nun mein konkreter Vorschlag: Ich möchte gern einen Swimming-Pool im Garten, den Autobahn-Anschluß bis zur Garage, die KiTa um die Ecke (aber schallgeschützt) und das Einkaufszentrum gleich daneben. Für klitzekleine 150 Millionen müsste das drin sein (ohne MWSt.). Das wären dann bei 24.000 Haushalten mit ähnlichen Wünschen bloß 3600.000.000.000 Euro. Das wäre mal ein Schub für die Wirtschaft! Und wer das bezahlen soll? Mir doch egal - irgendein Depp, der sowieso die Pension von Didi und Frau Tschöke zahlen muß. Wenn schon Scheiße, dann mit Schwung - ich bin dabei!
Es ist schon bezeichnend, dass die CDU schon gegen die Spielgeräte (Kicker und co) auf dem Rathausplatz war. Nun wettert sie gegen weitere Spiel- und Freizeitmöglichkeiten am Jahnplatz. Soll die Innenstadt denn nur den Kunstfreunden, Handyläden, Fressbuden und Büroarbeitern gehören?
Der Jahnplatz wird für den Vereinssport offensichtlich nicht mehr benötigt. Zusammen mit der Skatehalle und dem Kino nebenan könnte das Areal um den Jahnplatz aufgewertet werden.
Bei der CDU wundert mich nichts mehr. Schriftführer Günter Beyer hat heute tatsächlich in den Lüdenscheider Nachrichten wieder einmal vollkommen realitätsfern gegen Skater gehetzt und seinen fiktiven Enkel dazu aufgerufen, einen Spaziergang im schönen “Deutschen Wald” (sic!) zu machen - fernab von Skatern und anderen “Unruhestiftern”. Deutschnational und reaktionär - das scheint die Antwort einzelner CDU-Mitstreiter auf die Anforderungen der Zeit zu sein!
Die vorgelegte Liste zum Konjunkturpaket II/Infrastrukturmaßnahmen,die am 14.12.2009 im Rat verabschiedet werden soll, hat das Ziel verfehlt.
Die ursprüngliche Bestimmung, nämlich Infrastrukturmaßnahmen in der Stadt für die Bürger zu fördern, wird mißachtet.
Kommt noch hinzu, dass der Bürgermeister und die neue Ratsmehrheit - jegliche Scham hinter sich lassend – auch noch die Fachausschüsse und die Beschlüsse des Rates missachten.
Die vorgelegte Liste ist finanzpolitisch verantwortungslos.
Für 2010 hat die Stadt Lüdenscheid ein Defizit von mind. 50 Mio. € und die vorläufige Haushaltsführung vor der Brust.
Von 1,74 Mio. € werden mal gerade 170 Td. € ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt, wobei bei realistischer Einschätzung auch die 170 Td. € bereits verfrühstückt sind.
Die vorgeschlagenen drei großen Maßnahmen werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch Kalkulationsrisiken, falscher fachlicher Beurteilung und Aufschlag der Mehrwertsteuer noch wesentlich teurer.
Die zahlreichen notwendigen Infrastrukturmaßnehmen muss die Stadt am Ende selbst aus dem leeren Säckel zahlen, oder sie werden zum Schaden der Bürger nicht mehr durchgeführt.
Wir stehen auch weiterhin zu unserem Wort und den gefassten Beschlüssen, in Brügge und Eggenscheid Kunstrasenplätze anzulegen. Was den Jahnplatz angeht, so sollte der bisher bei allen großen Projekten gegangene Weg eingehalten werden. Die CDU hat einen einstimmig beschlossenen Prüfauftrag an die Verwaltung gegeben. Diesen gilt es doch wohl erst einmal, auch unter Einbezug der Anwohner, abzuarbeiten.
Zu Bürgernah und Mutter:
Was alles so an Quatsch in der Welt steht.
Die Parteien im Rat (2004-2009) haben überparteilich ein Spielplatzkonzept verabschiedet. Dieses Konzept wird nach und nach verwirklicht. Das ist mal nicht das Verdienst des ersten Anzugträgers der Stadt Lüdenscheid. Er sonnt sich nur darin!
Der “Mutter” sei gesagt: Rathaus und Sternplatz sind keine “Spielplätze”. Aber niemand in der CDU war gegen die nun auf dem Rathausplatz stehenden Spielgeräte!
Ob CDU, SPD, Grün oder FDP, mir egal.
Aber eine Bürgerbeteiligung sollte doch wohl sein wenn 1,7 Mio” für die Bürger” zur Verfügung stehen!!!!!
wer hat uns denn gefragt, was wir gerne möchten, wer hat gefragt ob wir Kunstrasen und Mehrgenerationenspielplätze wollen??
Die LN Umfrage war da der erste Schritt, aber wenn ich das hier richtig verstehe ZU SPÄT.
Wenn der Rat am Montag alles beschließt, dann ist es vorbei.
Wir Bürger dürfen uns dann hinterher vielleicht die Spielgeräte aussuchen… (vielleicht)
ich habe unseren Bürgermeister bisher echt gechätzt, aber diese Maßnahmen sehe ich eben wie die CDU als rausgeschmissenes Geld in einer schwierigen Haushaltslage an!!!
Ich denke Lüdenscheid hat wichtigere “Baustellen” und die Bürger andere Wünsche!!!!
Der ach so geschätze erste Anzugträger unserer Stadt hat schon einmal versucht, ein Projekt in seinem Sinn durchzupeitschen, nur fehlten ihm zu der damaligen Zeit die Mehrheiten im Rat.
Erinnern wir uns an das Brüser Gebäude. Bei diesem Projekt wäre im vorauseilenden Gehorsam ein Verkäufer überglücklich gemacht und städtisches Geld verbrannt worden. Die Volkshochschule befände sich heute weit weg verbannt aus der Innenstadt.
Die CDU konnte das damals verhindern, wie sich heute herausstellt “zum Wohle der Stadt und des Geldes der Bürgerschaft” . Der Verkäufer konnte vor Gericht sein Überrnahmeverlangen nicht durchsetzen.
Nicht auszudenken, in welcher Situation wir heute mit der Ampelkoalition wären.
Interessant, was Herr Diller bei Radio MK für einen Blödsinn erzählt. “Finanzierung der Gehwegsanierung aus anderen Töpfen…..” Was für andere Töpfe???
Hat die SPD noch Geld im Keller versteckt??? Schön, dann mal her damit, bringen wir es doch auch unter´s Volk….
Wann wird wohl das kameralistische Denken aus den Köpfen der Politiker verschwinden? Es gibt nicht mehrere „Töpfe“ der Stadt. Das Geld kommt nur einmal durch Steuern und Zuschüsse wie aus dem Konjunkturpaket II rein und kann auch nur einmal ausgegeben werden.
Traurig, traurig, wenn ein Fraktionsvorsitzender zeigt, wie wenig „Plan“ er hat.
Vielleicht sollte man an dieser Stelle einmal erwähnen, dass das Konjunkturpaket II nicht zur Erfüllung von Wahlversprechen auf den Weg gebracht wurde!!
ich bin auch der meinugng, das ein mehrgenerationenspielplatz toll ist, auch kunstrasenplätze find ich klasse. die frage ist nur, kann sich lüdenscheid diesen luxus leisten??
ich frage mich, ob man für 350 Td. € einen Kunstrasenplatz anlegen kann… oder wird hier mit “geschönten” Zahlen gerechnet? Hier wird nicht nur die CDU geblendet, hier werden wohl alle Lüdenscheider verarscht!
Mein Tipp: Politiker hört euch mal um!! Aber nicht bei den Parteifreunden, geht raus auf die Strasse und fragt mal Hinz und Kuntz! Die LN Umfrage hat es ja schon einen ersten Eindruck vermittelt!
Ich brauche KEINE Plastikfußballplätze und schon gar keinen “Tanja Tschöke Gedächtnisplatz”
Lüdenscheidist keine Großstadt. Wir haben genügend Natur und auch schöne innerstädtische Plätze.
Ein Mehrgenerationenplatz in dieser Größenordnung ist unverantwortlich!
Uns in Brügge wurde von der Politik versprochen, dass der Kunstrasenplatz zum Erhalt des Vereinslebens bei uns im Stadtteilkommen wird -auch aus den Mitteln des Konjunkturpakets. Wir Brügger haben uns dafür eingesetzt. Wo fehlt denn da bitte die Bürgerbeteiligung? Frau Skorupa und Herr Wülfrath (und im Übrigen auch: Herr Eggermann und Herr Holzrichter in Brügge -Ost) haben mit excellenten Wahlergebnisse ihr Votum in Brügge auch für die tolle Unterstützung der Vereine bei uns erhalten!
… dann bin ich mal gespannt, wie das Wahlversprechen für 350 Td Euro umgesetzt werden soll…
vielleicht wenn alle Vereinsmitglieder fleißig zur Schaufel oder ordentlich in die Tasche greifen… oder beides - Gutes Gelingen!
Aber bitte hinterher nicht meckern, wenn für die Hälfte der ursprünglich veranschlagten Summe nichts Ordentliches herauskommt.
Auch die CDU setzt sich für die Erneuerung von Sportplätzen ein! Aber bitteschön mit seriösen Kalkulationen und nach und nach, wenn die Gelder dafür angespart sind (so war einmal der Mehrheitsbeschluss im Rat)
Aber Geduld ist eine Tugend, die in unserer Gesellschaft immer weniger Gefallen findet. Ich will jetzt, ich will sofort, ich will alles und Geiz ist geil…… nur Verantwortung dafür tragen, dass will niemand!
Mich würde noch brennend interessieren, wann der „Brügger“ z.B. von den Plänen für die große Spielwiese am Jahnplatz für knapp 900 Td Euro erfahren hat. Gab es da eine Bürgerbeteiligung???
Ja ist denn schon Weihnachten?? Mit Speck fängt man Mäuse. Aber der Speck ist ranzig, ihr Mäuse!
Die Brügger durften sich was wünschen, die Eggenscheider wünschten sich schnell auch noch was und die Grünen setzen noch einen dicken Batzen obendrauf. Wie dumm sind eigentlich die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Lüdenscheid, dass sie sich so an der Nase herumführen lassen. Der Wahlsieg von SPD und FDP ist teuer erkauft und muss von auch von den Brüggern und Eggenscheidern irgendwann zurückgezahlt werden. Geschenke sind das nicht!
Die unseriöse Politik von SPD, Grüne und FDP lässt den Kämmerer der Stadt sicherlich bald quietschen. Die SPD hat ja noch nie mit Geld umgehen können und vor allem das Geld ausgegeben, das ihnen nicht gehört. Die grünen Träumer fragen garnicht erst, wo das Geld herkommt, das sie ausgeben. Mit denen, die es erst einmal verdienen müssen, haben sie ja nichts zu tun.
Ja und die FDP! Diese Wendehälse, die in den vergangenen Jahren jeden auch noch so kleinen Betrag hinterfragt haben und sich als rigorose Sparkommisare aufgeführt haben, werfen das Geld nun als Geschenk getarnt unter die Leute. Das Geld aus dem Konjunkturpaket ist unser aller Steuergeld und muss eines Tages zurück gezahlt werden. Was sagt eigentlich der seriöse, nicht plastikwiesenverblendete FDP-Wähler dazu? Das würde mich mal interessieren.
@wünsch dir was
Ich bin FDP-Wähler aber kein Parteimitglied!
Die Kunstrasendebatte kann ich mittragen. Das war vor der Wahl schließlich klar.
Was mir die Zornesröte ins Gesicht treibt ist der Deal mit den Grünen. Fast 1 Mio. Euro für eine Spielwiese…. Das war vor der Wahl wohl nur für die Grünen erstrebenswert.
Hätte ich vor der Wahl gewusst, dass es hier in Lüdenscheid zu einer Ampelkooperation kommt und wir alle die “verträumten” Ideen der Grünen mittragen müssen, hätte ich anders gewählt!
“Wünsch dir was” hat völlig recht, gerade wir FDP Wähler in LS fühlen uns betrogen!!
Herr Holzrichter immer ein Verfechter von Haushaltskonsolidierung und eisernem Sparwillen und nun??
Politiker wundert euch nicht, wenn zur nächsten Wahl keiner mehr hingeht.
Die “Radikalen” wird´s freuen!!
Juchu, darauf habe ich schon so lange gewartet.
Endlich gibt es bald einen Spielplatz wo ich mich mal so richtig austoben kann (weil ich ja auch sonst nix zu tun habe). Wir sollten nur aufpassen, dass Frau Tschöke, die ja bald ihren Gedächtnisplatz bekommt, die Idee des Piraten Middelhoff nicht aufgreift und evtl. die ein oder andere Senke in unserer schönen Bergstadt flutet um auch noch einen See zu schaffen, dort könnte man dann so richtig schön im Wasser planschen, wahrscheinlich ausgelassener als in unserem familienunfreundlichem kleinen Schwimmbad.
Zu Frau Petereit, die es für wichtig hält, dass auswärtige Besucher nach dem Besuch der Phänomenta eine sinnvolle Ergänzung haben, wird eigentlich Eintrittsgeld für den Spielplatz genommen? Das wäre doch sinnvoll, damit unsere marode Wirtschaft mal wieder in Schwung kommt, oder?
“Das Leben ist ein Ponyhof”
(Anmerkung des Administrators: “Angi P.” bezieht sich unter anderem auf die Leserbriefe der LN vom 15.12.)
Wir sind “nur” Anwohner und unterliegen somit der Unterstellung, das das Bürgerbegehren auch unserer gewünschten Ruhe zu “verdanken” sei, die noch zu dem ins Lächerliche gezogen wird. Fakt ist:
Es gibt entscheidene Parkplatzprobleme in der Parkstrasse. In diesem strengen und langen Winter haben sich einige wenige Anwohner mühselig tagtäglich neue Parkplätze “erschaufelt”. Mit Freude wurden diese dann von Kinobesuchern genutzt, so das die Anwohner täglich dazu gezwungen waren, sich erneut Parkplätze frei zu machen. Jeden Tag nach Feierabend. Und das, obwohl unterhalb des Kinos ein riesiger Parkplatz zur Verfügung steht. Der Familienplatz würde die Parkplatzsituation absolut verschärfen.
In den letzten Wochen wurde an der Parkstrasse vorm Jahnplatz umfangreiche Strassen / Kanalarbeiten durchgeführt, bis heute. Neben dem Strassenlärm war diese Belästigung die teilweise bis 19 uhr abends ging, kaum zu ertragen. Wieviel Baulärm müssen die Anwohner ertragen, wenn mit schwerem Gerät über Monate ein solcher Familienplatz geschaffen wird?
Wieviel Lärm widerrum, wenn der Platz fertig ist? Ständig betrunkene, lärmende Kinobesucher die Nachts um unsere Häuser ziehen, permanent an den Abhang zum Jahnplatz urinieren, waren schon ärgerlich genug. Abgerissene Antennen und Beschädigungen an PKW´s inklusive.
In Zukunft können sich die Anwohner neben diesem Ärgerniss auf eine Dauerbelästigung durch den Familienplatz freuen.
Ein 17m hoher Turm, der womöglich Einblicke in die Wohnungen der Anwohner gewährt, und eine Freizeitanlage diesen Ausmasses ohne eine entsprechende Lärmschutzwand, sind nicht akzeptabel.
Das ist weder Kinderunfreundlich noch egoistisch. Sondern, der weitaus grösste Teil der Anwohner der Parkstrasse arbeitet hart. Unter anderem um Steuern zu finanzieren, die dann in Projekte fliessen sollen, die ihnen die endgültige Ruhe in ihren eigenen vier Wänden rauben.
Sollte der Familienplatz realisiert werden und somit einen unzumutbaren Eingriff in den Alltag vieler arbeitender Anwohner darstellen, werden wohl in Zukunft einige Wohnungen dort leerstehen. Oder aber von Menschen angemietet werden, bei denen sich eine chronische Lärmbelästigung nicht negativ auf den Arbeitsalltag auswirkt, weil sie keine Beschäftigung haben.
Wer einem geregelten Arbeitsalltag nachkommt, wird seine liebe Not haben mit dem Lärm und Ärger durch Massen von Menschen die in ein Wohngebiet eindringen.
Wer also behauptet, es ginge “nur” um Anwohner denen ihre Ruhe lieber ist als ein Familienfreundliches Projekt, sollte sich vorab überlegen, was diese Anwohner leisten um gesellschaftlich wertvoll zu sein. Und, das Ihnen somit wie jedem anderen Bürger, eine einigermassen ruhige Wohngegend zur Verfügung stehen sollte.