Mitglieder der Senioren-Union aus Lüdenscheid unter Leitung ihrer Vorsitzenden Marianne Weber kamen aus dem tief verschneiten Sauerland ins fast frühlingshafte Düsseldorf und hatten im nordrhein-westfälischen Landtag Gelegenheit, an einer Plenardebatte teilzunehmen und mit dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Schulte zu diskutieren. Schulte beschrieb die Strategie des Landes in der Wirtschaftskrise und führte aus, dass die Auswirkungen besonders stark im Märkischen Kreis zu spüren wären, weil die Auftragslage in der Metall- und Elektroindustrie drastisch zurückgegangen sei.
Ein wirkungsvolles Instrument zur Entspannung des Arbeitsmarktes sei die 24 Monate dauernde Kurzarbeitsregelung: “Sie ist eine Brücke zum Arbeitsmarkt und hat verhindert, dass Betriebe ihre Beschäftigten in großem Umfang in die Arbeitslosigkeit entlassen mussten.” 2010 ist ein Wachstumsschub unbedingt notwendig, weil das Durchhaltevermögen einiger Unternehmen begrenzt ist. Im Märkischen Kreis sei es ein großes Verdienst der Tarifpartner, dass durch Sondertarifverträge die Arbeitszeit an die veränderten Auftragslagen angepasst worden sei. Dadurch hätten auch die Arbeitnehmer einen wesentlichen Beitrag zur Krisenbewältigung geleistet.
Zuvor hatten die Senioren das weltbekannte Glasmuseum Hentrich im Kunstpalast, Düsseldorf, besucht, wo sie in neu gestalteten Räumen etwa 3500 Glas- Exponate von der vorrömischen Zeit bis in die Gegenwart bewundern konnten. Es war eine gläserne Zeitreise durch drei Jahrtausende in der reichsten Glassammlung des Kontinents, welche aufgrund der Vielfältigkeit zum baldigen Wiederholungs- Besuch einlud.


