Bernd Schulte will es noch einmal wissen Samstag, 13.02.2010

Der Lüdenscheider Landtagsabgeordnete Bernd Schulte will es noch einmal wissen. Er tritt zur Landtagswahl am 9. Mai erneut an und freut sich bereits jetzt auf die Arbeit in der nächsten Legislaturperiode. Der Lüdenscheider, der bereits seit 1995 im Landtag ist, erfreut sich großer Beliebtheit in seiner Partei, was in einer guten Platzierung auf Rang 16 seinen Ausdruck fand. „Das werte ich schon als Anerkennung für meine Arbeit”, sagte Schulte.

Nachdem sich der CDU-Politiker aus der Ratsarbeit verabschiedet hat, kann er sich nun voll und ganz auf die Landespolitik konzentrieren. „Da gibt es genug zu tun in meinen Arbeitsschwerpunkten Bauen und Verkehr”, sagte Schulte am Rande des CDU-Parteitags am Samstag in Essen. Er werde dafür arbeiten, dass die Binnenhäfen in NRW eine direkte Gleisanbindung nach Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen bekommen. Die sogenannten Linien „BetuweLinie” und „Eiserner Rhein” seien für die wirtschaftliche Entwicklung des Industrielandes Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung. Auch die neue zusätzliche RXX-Verbindung von Köln nach Dortmund müsse kommen.
Er werde sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass dieses Projekt trotz der enormen neuen Schuldenlasten des Bundes im Zuge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise weiterhin in den Finanzierungsplanungen bleibe.
Mit Blick auf seine Heimatregion will Schulte auch als Ansprechpartner für Betriebe und Arbeitnehmer fungieren. Wegen der Krise sei derzeit in fast allen Betrieben Kurzarbeit. „Den Menschen brennt dieses Thema am meisten auf den Nägeln”, sagte Schulte.

Außerdem hätten viele auch Sorgen wegen des bevorstehenden doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2013. „Da müssen wir Lösungen anbieten. Mit den neuen Fachhochschulen haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht”. Aber das allein reiche noch nicht aus. Zum Beispiel müsse auch in den Betrieben um mehr Ausbildungsplätze geworben werden.

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