„Verlängerung sinnvoll.”
Anlässlich der Vorstellung der Bilanz des Ausbildungspaktes 2009 in Berlin fordert der heimische Bundestagsabgeordnete, den im Herbst 2010 auslaufenden Pakt zu verlängern:
„Die Bilanz zeigt, dass der Ausbildungspakt 2009, wie in den vorangegangenen Jahren auch, erfolgreich war. Die Form der freiwilligen Vereinbarung der Paktpartner verdeutlicht, dass der 2004 von Vertretern aus Wirtschaft und Politik gebildete Pakt auch ohne gesetzlichen Zwang wirkt.”
Trotz der Wirtschaftskrise ist es 2009 gelungen, über eine halbe Millionen Ausbildungsverträge abzuschließen, darunter 72.600 neu eingeworbene Ausbildungsplätze. 46.300 Betriebe konnten dabei sogar dazu animiert werden, erstmals selbst auszubilden.
Heider: „Dass die Unternehmen trotz des historischen Rückgangs der Wirtschaftskraft von 5 Prozent weiter engagiert ausbilden, zeigt, dass sie optimistisch in die Zukunft blicken und erkannt haben, dass es ohne die Ausbildung von Fachkräften nicht gehen wird. 2010 wird man besonders auf die Azubis in den Betrieben zu achten haben, die Kurzarbeit angemeldet haben oder gar in Insolvenz gehen müssen. Gerade kurzarbeitende Betriebe sind im Sauerland zahlreich vorhanden. Die Paktpartner haben zugesichert, dass die in diesen Fällen von der Krise betroffenen Jugendlichen von der Bundesagentur für Arbeit und von den Kammern Hilfen bekommen werden, um ihre Ausbildung erfolgreich fortsetzen zu können.”
Als weiteren Trend auf dem Ausbildungsmarkt hat der direkt gewählte, heimische Bundestagsabgeordnete den weiter voranschreitenden demographischen Wandel ausgemacht: „2010 werden 25.000 Jugendliche weniger die Schule verlassen. Das entspannt einerseits die Lage auf dem Ausbildungsmarkt, weil die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen sinkt. Das bedeutet, dass die jungen Leute mehr Wahlmöglichkeiten haben werden. Andererseits wird es für die Unternehmen dadurch schwieriger, passende Bewerber zu finden. Deswegen ist es von großer Bedeutung, dass sich die Jugendlichen und die Unternehmen frühzeitig um die Suche nach und die Besetzung von Ausbildungsplätzen kümmern. Das gilt insbesondere für Südwestfalen, weil unsere Region von der demographischen Entwicklung verstärkt betroffen ist.”


