Equal Pay Day Donnerstag, 25.03.2010

„Frauen bekommen in Deutschland nicht, was sie verdienen.”
Das erklärte im Vorfeld zum Equal Pay Day am 26. März 2010 Margarete Rehm, Vorsitzende der Sozialausschüsse der CDU (CDA) in Lüdenscheid. Der Equal Pay Day findet seit 2008 jährlich statt. Das Ziel besteht darin, auf die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen.

Laut EU-Statistik erhalten Frauen in Deutschland für die gleiche Arbeit wie Männer rund 23 % weniger Gehalt und das nur wegen ihres Geschlechtes. Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich auf dem viertletzten Platz.

Margarete Rehm: „Das darf nicht länger hingenommen werden, auch nicht dass
• frauentypische Berufsfelder besonders gering entlohnt werden
• fast zwei Drittel der sozialversicherungspflichtigen vollzeitbeschäftigten Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten
• Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Gesellschaft nach wie vor erheblich seltener sind.

Die Frauen in der CDA in NRW weisen darauf hin, dass die gesamte Gesellschaft von der Entgeltgleichheit profitieren würde:
• höhere Einkommen bedeuten zusätzliche Einnahmen für die Sozialversicherungssysteme
• Unternehmen denken zukunftsorientiert und sichern sich langfristig leistungswillige und leistungsfähige Mitarbeiterinnen
• Frauen können ihren Lebensunterhalt eigenständig absichern und müssen nicht länger Altersarmut trotz langjähriger Berufstätigkeit fürchten

Margarete Rehm: „Die CDA engagiert sich für gerechte und existenzsichernde Löhne und eine Gesellschaft, in der Frauen nicht nur gleiche Rechte haben, sondern auch gleiche Teilhabe in allen Bereichen.

Lohngerechtigkeit und eine partnerschaftliche Gesellschaft sind ent-scheidende Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Dafür steht die CDA.”

Eine Antwort hinterlassen

* Bitte beachten Sie, dass wir vulgäre Inhalte und nicht themenrelevante Beiträge usw. nicht veröffentlichen.