
Stimmen Sie am 09. Mai mit „JA” auf die Frage
„Sind Sie gegen die Errichtung eines Mehrgenerationen-Spielplatzes auf dem Jahnplatz?”,
damit das Geld aus dem Konjunkturpaket sinnvoller verwendet werden muss!
Bei der aktuell sehr schlechten Finanzsituation der Stadt, mit einem Defizit im laufenden Jahr von über 60 Millionen Euro, sollten die Gelder des Konjunkturpaketes II nicht für einen Mehrgenerationen-Spielplatz, sondern für andere, dringendere Maßnahmen ausgegeben werden, denn
> schon jetzt fehlt das Geld für die ausreichende Pflege und Unterhaltung der in Lüdenscheid bereits vorhandenen 63 Spielplätze und 18 Bolzplätze
> für wesentlich weniger Geld könnte man einen bereits vorhandenen Spielplatz in einen Mehrgenerationen-Spielplatz umbauen
> andere Stadtteile profitieren von einem Mehrgenerationen-Spielplatz in keiner Weise
> schon jetzt besteht Parkplatzknappheit am Jahnplatz
> der Erhalt der Skaterhalle ist nicht gefährdet, weil sich alle Parteien für den Erhalt ausgesprochen haben
> Familienfreundlichkeit einer Stadt lässt sich nicht bloß durch die Bereitstellung eines solchen Mehrgenerationen-Spielplatzes erreichen
> Verantwortung für kommende Generationen sieht anders aus
> das Geld kann auch für andere Maßnahmen der Infrastruktur in unserer Stadt verwendet werden
Die insgesamt für die Umgestaltung des Jahnplatzes und des Gebäudes veranschlagten 870.000 Euro sollten unseres Erachtens sinnvoller investiert werden. Zum Beispiel in neue Gehwege, oder die Barrierefreiheit von Bushaltestellen und öffentlichen Gebäuden (also die bessere Zugänglichkeit mit Kinderwagen, Rollstuhl und Rollator). Darüber hinaus wäre auch die energetische Erneuerung von städtischen Gebäuden denkbar, oder die Erneuerung von Straßen mit sogenanntem Flüsterasphalt aus Mitteln des Konjunkturpaketes II möglich. Auch hier sehen wir großen Handlungsbedarf in unserer Stadt.
Stimmen Sie am 9. Mai 2010 mit „Ja” gegen einen Mehrgenerationen-Spielplatz (MG-Spielplatz) und damit für eine sinnvollere Verwendung des Geldes aus dem Konjunkturpaket II. Ihr „Ja” zum Bürgerentscheid ist das letzte demokratische Mittel, um diese Fehlinvestition zu verhindern!


