Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Parteifreunde!
Ich freue mich, dass wir einige neue Mitglieder bei uns begrüßen können. Das letzte Rundschreiben und die Presse waren also durchaus überzeugend. Trotzdem reichen die Beitritte noch nicht aus, um unsere Mitgliederzahl weiter ausbauen zu können. Das hat den Vorstand dazu veranlasst, eine Patin für neue Mitglieder zu berufen: Ingbritt Abramson, unsere stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende der Frauenunion, wird sich in Zukunft darum kümmern, dass sich unsere „Jüngsten” wohl bei uns fühlen. Unser Projekt zur Stärkung der CDU in Lüdenscheid hat gerade erst begonnen.
Bundespräsident! Muss ich nun auch noch etwas zu diesem Thema beitragen? Wo doch schon in allen Medien jede Aussage und Körperregung unseres Präsidenten mindestens zehnmal durchgekaut wurde. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle meiner Enttäuschung Ausdruck geben. Ich war Zuschauer der letzten Bundesversammlung und habe den Wahlmarathon miterlebt, habe für mich selber die Vor- und Nachteile unseres Kandidaten abgewogen und inständig gehofft, dass „unser” Mann wirklich besser ist als der gestandene und rundum glaubwürdige Herr Gauck. Heute stelle ich fest, dass wir einen Menschen ins Schloss Bellevue geschickt haben, der sich gern von den falschen „Freunden” einladen ließ, ein schlechtes Erinnerungsvermögen bezüglich seiner Buchrechnungen hat und glaubt, er könne die Presse maßregeln. Zudem kann er mir zu keiner Zeit vermitteln, dass er irgendetwas an seiner Handlungsweise falsch findet. Es ist das Taktieren eines Politikers, der sein Amt nicht mehr los lassen wird. Ich fürchte, wir werden Herrn Wulff noch länger miterleben. Schön ist was anderes…
Euro! Nun macht also Frankreich Druck bei der Einführung der Finanztransaktionssteuer. Wie ich finde, völlig zu Recht. Die Steuer trifft die Broker, die mit Tausenden von Transaktionen in Millisekunden Geld verdienen. Hier kann die Steuer zu einer Entschleunigung und Mäßigung beitragen. Derjenige, der ab und zu mit Aktien handelt, wird kaum davon betroffen sein. Den Einwand der FDP, dass erst alle Staaten in der EU mit machen sollen, gilt hier nicht. Die meisten dieser Transaktionen finden bereits heute in London statt. Je mehr Staaten mitmachen, desto weniger kann es sich Großbritannien leisten, keine Steuer zu erheben. Aber was ist das für ein Land, das dubiosen Investmentbankern den roten Teppich ausrollt und zugleich bei der eigenen Bevölkerung spart? Dort kostet z.B. das Studium an einer öffentlichen Universität bereits bis zu 9.000,00 Britische Pfund im Jahr. Wer an der Bildung der Menschen spart, sägt am Ast, auf dem er sitzt. Wir wollen das nicht, deswegen muss diese Steuer kommen. Je schneller, desto besser.
2012! Ich gestehe, dass ich in diesem Jahr nicht beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters war. Ich bedauere, vielen von Ihnen nicht die Hand geschüttelt zu haben. Das möchte ich an dieser Stelle „virtuell” nachholen: Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr! Und ganz herzlich möchte ich an dieser Stelle auch dem Förderverein der Jugendfeuerwehr gratulieren, die in diesem Jahr geehrt wurden. Der tragische Feuertod eines Anwohners der Altstadt zeigt, wie wichtig diese Aufgabe ist.
Ich freue mich auf ein interessantes politisches Jahr 2012.
Ihr
Ralf Schwarzkopf


