Neuigkeiten
14.11.2017, 12:14 Uhr
Mitgliederrundbrief November 2017
Liebe Parteifreundinnen,
liebe Parteifreunde!

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!
Am 04. Oktober, einen Tag nach unserer stimmungsvollen Feier zum Tag der Deutschen Einheit, wurde ich mit großer Mehrheit erneut zum Vorsitzenden der CDU in Lüdenscheid gewählt. Das ist Ansporn und Verpflichtung, für die Menschen in unserer Heimat gute, christdemokratische Politik zu gestalten.
Unterstützt werde ich von einem Vorstand mit einigen personellen Veränderungen:
Oliver Fröhling möchte sich ganz auf den Fraktionsvorsitz konzentrieren und trat nicht mehr als Stellvertreter an.
An seine Stelle trat Thomas Ruschin, der als Beigeordneter der Stadt Lüdenscheid wichtige Impulse liefert und bereits den Arbeitskreis „Innere Sicherheit“ der CDU Lüdenscheid leitet.
Neu ist auch Andrea Feldmann, die als Schatzmeisterin auf unsere Einnahmen und Ausgaben achten wird.
Die weiteren gewählten Mitglieder des Vorstandes entnehmen Sie bitte dieser Übersicht.

Zwei Wahlen liegen hinter uns. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein. Während wir in Nordrhein-Westfalen zum Wahltag aufholen konnten und den Regierungswechsel herbeigeführt haben, verlor die CDU bei der Bundestagswahl mit jedem Tag des Wahlkampfes mehr und mehr an Zustimmung. Ein sicher geglaubter Sieg endete mit einem schlechten Wahlergebnis für die Union und die Kanzlerin. In NRW hat es Armin Laschet geschafft, hinzuhören und die richtigen Themen zu besetzen. Ich habe selber im Wahlkampf erlebt, wie wir die richtigen Antworten im Wahlprogramm hatten und damit die Bürger überzeugen konnten. Im Bundestagswahlkampf wurde (auch durch die Medien) plötzlich das Flüchtlingsthema wieder aktuell. Und genau hier hatte die CDU kein schlüssiges Konzept. Ich fand es extrem ärgerlich, wie vor allem unser Generalsekretär das schlechte Ergebnis schönreden wollte. In NRW haben wir es doch gesehen: Wählerinnen und Wähler wollen konkrete Antworten auf konkrete Lebenssituationen. Es geht dabei weder um „rechts“ noch um „links“. Auch pseudophilosophische Diskurse um die Frage, was denn genau „konservativ“ ist, bewegen nur wenige Menschen. Hier wollen wir u.a. wissen, wie lange unsere Kinder auf die Schulen gehen, wie diese ausgestattet sind und ob wir die richtigen Antworten auf die Digitalisierung in dieser Welt haben. Wir wollen aber auch wissen, wie die Integration von Zuwanderern gelingen kann und wie es passieren kann, dass es Flüchtlinge gibt, die mit mehreren Identitäten durch Deutschland reisen können. Und wenn dann noch CDU und CSU nach der Wahl kurz und schmerzlos einen Kompromiss zur „Obergrenze“ finden, obwohl wir „kleinen Parteisoldaten“ eine solche Lösung lang vorher händeringend eingefordert haben, kann es kein einfaches „weiter so“ geben. Dieses Wahlergebnis muss klar analysiert werden. Und es wird personelle Veränderungen geben müssen. Die CDU war immer dann erfolgreich, wenn wir ganz nah am Bürger die Herausforderungen der Zeit gemeistert haben. Die Adjektive dieser Politik sind nicht „rechts“, „links“ oder „nationalkonservativ“, sondern „vernünftig“, „mutig“, „wirksam“.

So möchte ich mit dem neuen Vorstand und mit Ihnen Politik vor Ort gestalten. Ich freue mich auf Ihre Unterstützung,
Ihr
Ralf Schwarzkopf