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08.10.2019, 12:35 Uhr
Festakt zum Tag der Deutschen Einheit
30 Jahre nach dem Mauerfall veranstaltete die CDU Lüdenscheid am 3. Oktober eine Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit.
Überwältigt zeigte sich der Vorsitzende Ralf Schwarzkopf über die große Resonanz auf die Einladung des Stadtverbandes trotz Brückentag. „Besonders freue ich mich, dass auch aus dem Umkreis viele der Einladung zur Feierstunde gefolgt sind,“ so Schwarzkopf.
In diesem Rahmen hielt Matthias Heider als örtlicher Bundestagsabgeordneter die Festrede.
Dabei ging er auf drei Aspekte näher ein:
Zunächst hob Heider hervor, dass nicht vergessen werden dürfe, wie leidenschaftlich die Bürger der ehemaligen DDR für Freiheit und Demokratie gekämpft hätten. Tatsächlich habe mit dem Sturz des SED-Regimes in Ostdeutschland ein grundlegender Wertewandel stattgefunden.

Die Abkehr vom Sozialismus habe „Freiheit vor Zwang, Individuum vor Kollektiv und Markt- vor Planwirtschaft“ gesetzt. Damit, so führte Heider weiter aus, seien politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Brüche einhergegangen; die Angleichung ost- und westdeutscher Lebensverhältnisse könne es daher nicht „auf Knopfdruck“ geben. Gleichwohl seien bereits bemerkenswerte Fortschritte beim Zusammenwachsen von Ost und West erzielt worden, etwa im Hinblick auf die seit 1989/1990 gegenüber der DDR-Zeit massiv gestiegene Wirtschaftskraft in den fünf ostdeutschen Bundesländern.

Zuletzt skizzierte Heider gegenwärtige wie zukünftige Herausforderungen, denen sich das nunmehr wiedervereinigte Deutschland gegenübersehe. Dazu gehörten die Bewältigung des demografischen Wandels, die Digitalisierung sowie die veränderte Rolle Deutschlands in Europa und der Welt. Der Bundestagsabgeordnete schloss mit einem engagierten Plädoyer für ein optimistisches Herangehen an diese neuen Aufgaben.

Im Anschluss an die Festrede wurden traditionell die Ehrungen langjähriger Mitglieder von Ralf Schwarzkopf und Matthias Heider durchgeführt.
Persönlich nahmen Karl-Adolf und Gabriele Haase ihre Auszeichnung für 25-jährige Treue zum Ortsverband entgegen.
Darüber hinaus feierten Martin Buchheister (25 Jahre), Bernd-Rüdiger Lührs, Bärbel Wilde und Helmut Schubert (40 Jahre) sowie Bernd Schulte und Erhard Fipper (50 Jahre) Jubiläen.

Mit Werken von Mendelssohn- Bartholdy, Bach und Saint-Saens gaben Leon Blümel (Klavier) und Adrianna Hudalla (Violine), die sich an der städtischen Musikschule in der studienvorbereitenden Ausbildung befinden, der Feierstunde einen stimmungsvollen Rahmen. Unterstützt wurden die beiden Nachwuchstalente, die mit anspruchsvollen Werken wie einer Bach-Sonate und Liedern ohne Worte brillierten, von Musikschullehrerin Andrea Ertz (Klavier).
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