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10.03.2020, 16:33 Uhr
Teilnahme an der Aktion „Pfand gehört daneben!“
Die CDU beantragt im STL-Werksausschuss am 19. März 2020, in Lüdenscheid flächendeckend an der Aktion „Pfand gehört daneben!“ teilzunehmen. 
In jedem Jahr werden in Deutschland Pfand-Flaschen im Wert von über 180 Millionen weggeworfen. Damit wird – auch in Lüdenscheid – unnötig Müll erzeugt.
(v. l. n. r.): René Pickard, Martin Kahler, Christoph Weiland, Daniel Kahler, Michael Meyer und Ursula Meyer bei der Vorstellung von „Pfand gehört daneben!“ im Rahmen der CDU-Fraktion.
Viele Menschen durchsuchen regelmäßig Mülleimer, um mit dem Pfand ihr Einkommen aufzubessern. Das birgt Verletzungsrisiken. 2018 sind auf die Initiative des Vereins Onkel Willi & Söhne an verschiedenen Stellen Pfandbalken installiert worden. In Ergänzung dazu klärt die Aktion „Pfand gehört daneben!“ darüber auf, dass Pfandverpackungen offen neben die Mülleimer gehören. Es handelt sich dabei um eine Marke, die sich auch auf den Etiketten verschiedener Getränkehersteller wiederfindet (u. a. fritz kola, Astra, Gaffels Fassbrause, …).

„Pfand gehört daneben“-Aufkleber sollen zukünftig auf allen städtischen Mülleimern über die Aktion informieren. Damit wird eine Wiedererkennung geschaffen und ein positives Image für diejenigen erzeugt, die Flaschen und Dosen daneben stellen bzw. in Flaschensammler befördern. „Pfand gehört daneben“ ergänzt damit die Initiative der Vereins Onkel Willy & Söhne. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass ein „Danebenstellen“ von Pfandflaschen keine illegale Entsorgung im Sinne des Bußgeldkatalogs Abfall der Stadt Lüdenscheid darstellt. Daher möchte die CDU auch erreichen, dass öffentlich bereitgestellte Pfand-Verpackungen vom „Bußgeldkatalog Abfall“ ausgenommen werden.