Mitgliederrundbrief Dezember

12.12.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Parteifreunde!

Die Stimmung der Wirtschaft trübt sich ein. Insbesondere in Südwestfalen zeigt eine Studie der heimischen Industrie- und Handelskammern eine deutliche Verschlechterung. Die Unsicherheiten in der Antriebstechnologie unserer Autos, der Brexit, die Handelskriege, der Nahe Osten und die Sanktionen gegen Russland und den Iran – das sind alles keine guten Nachrichten, insbesondere für die Industriebetriebe. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich zu Recht Sorgen, ob dies nur eine vorübergehende Krise oder ein nachhaltiger Strukturwandel ist.

Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Abschwung anders ist als 2008/2009. Damals handelte es sich um eine Krise der Finanzindustrie. Deren riskante Geschäfte haben fast die Volkswirtschaften dieser Welt in den Abgrund gezogen. Heute spüren wir eher die Auswirkung der Globalisierung. Der Wettbewerb aus Asien und den osteuropäischen Ländern hat aufgeholt und schafft es, mit besserer Produktivität und niedrigeren Kosten, den Kampf um die Arbeitsplätze zu gewinnen.

Deutschland braucht jetzt neue Ideen, neue Technologien und eine bessere Infrastruktur, um Arbeitsplätze zu halten und neue zu schaffen. Die Voraussetzungen sind nicht schlecht: Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Heider hat gerade Fördergelder für G5 beantragt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Südwestfalen eine Modellregion werden kann. Der Märkische Kreis investiert in Digitalisierungs-Scouts, die Unternehmen vor Ort bei dieser Herausforderung unterstützen. Und das Land schafft es unter unserem Ministerpräsidenten Laschet, notwendige Planungen und Verfahren schneller und schlanker durchzuführen. Der „gefesselte Riese“ Nordrhein-Westfalen ist befreit - nur so können wir in der Welt, im Wettbewerb bestehen.

Leider ist dieser Ruck noch nicht in Lüdenscheid angekommen. Die Ampel-Koalition schafft es nicht, die richtigen Strukturen im Rathaus zu etablieren. Es gibt keinen Plan, Schwerpunkte werden völlig falsch gesetzt. Das Ergebnis: unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus fühlen sich ausgebrannt und werden häufig krank. Die Stimmung ist im tiefen Keller, dafür sind die Steuern und Abgaben so hoch wie nie. Keine gute Mischung für eine erfolgreiche Zukunft.

Ich bin froh, dass wir mit Christoph Weiland einen Bürgermeister-Kandidaten haben, der hinhören und verstehen kann. Aufgrund seiner kaufmännischen Ausbildung und seiner Erfahrung in mittelständischen Betrieben kennt er die Herausforderungen unserer Wirtschaft. Sein Engagement im CVJM zeigt seine soziale Kompetenz. Er kann anpacken und verändern – genau so einen „Typ“ brauchen wir jetzt.

Mit diesem Brief erhalten Sie noch einen Steckbrief von Christoph Weiland. Wenn Sie noch mehr über ihn kennenlernen wollen, schauen Sie bitte auf seine Homepage www.christoph-weiland.de oder folgen ihm auf Facebook oder Instagram.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Neues Jahr!

Ihr
Ralf Schwarzkopf


>>> zum Steckbrief Christoph Weiland <<<